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So einfach vermeiden Sie Müll und helfen der Umwelt

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Haben Sie schon einmal überlegt, wie häufig Sie zu Hause Ihre Mülleimer leeren müssen? Im Haushalt fällt viel unnötiger Abfall an und so manches gelangt in die falsche Tonne. Mit diesen Tipps können Sie Ihren Abfall verringern und verantwortungsvoll mit Ihren Abfällen umgehen.

Das Gute liegt nah - Kaufen Sie bei regionalen Händlern

Auf jeden Einwohner Deutschlands entfallen laut Bundesumweltamt durchschnittlich derzeit jährlich etwa 220 Kilogramm Verpackungsmüll. Dieser Abfall entsteht auch durch unser verändertes Konsumverhalten: Weil viele Verbraucher online einkaufen, steigt der Bedarf an Versandtaschen, Wellpappen und Kartons. Es mag bequem sein, sich mit allem beliefern zu lassen, was das Herz begehrt – doch wer umweltbewusst handeln will, kann mit einer einfachen Frage beginnen: Bekomme ich die gewünschte Ware an meinem Wohnort wirklich nicht? Wer nur bestellt, was tatsächlich notwendig ist, reduziert ganz automatisch und einfach seinen Verpackungsmüll.

Auch gelieferte Mahlzeiten sowie Essen und Getränke zum Mitnehmen sorgen für unnötigen Verpackungsmüll, der uns oft gar nicht bewusst ist. Das reicht von der warm haltenden Styroporschachtel über den Coffee to go-Becher bis zur Pappschale für Pommes. Wie wäre es, wenn Sie, statt eine Mahlzeit zu bestellen, mal wieder essen gehen? Der Besuch im Restaurant oder der Snack im Bistro sparen auf jeden Fall Einweggeschirr und sind vielleicht auch ein schönes Erlebnis mit Freunden und Co! Und bei Kaffeedurst unterwegs? Da schmeckt der Cappuccino sicher auch aus einem Mehrwegbecher. ALDI SÜD unterstützt Sie sogar dabei, wenn Sie durch Mehrwegbecher die Umwelt schonen: Sie erhalten an unseren Heißgetränkeautomaten bis zu 20 Prozent mehr Inhalt (Espressogetränke ausgeschlossen), sobald Sie einen Mehrwegbecher nutzen. Ein Gefäß, das schon Ihre Großeltern kannten, ist ebenfalls umweltfreundlich und nimmt im Rucksack weniger Platz ein als gedacht: die gute alte Thermoskanne. Und auch wenn es längst zur Gewohnheit geworden ist: beim Einkauf von Obst und Gemüse ist der Griff zum Plastikbeutel oft gar nicht nötig. Einige Früchte und Gemüseartikel sind auf natürliche Weise durch Ihre Hüllen oder Schalen geschützt oder aus hygienischen Gründen bereits verpackt und müssen nicht in die Tüte. Diese Lebensmittel können problemlos lose im Einkaufskorb oder im Mehrwegbeutel transportiert werden.

Lebensmittel müssen nicht im Müll landen

Wann haben Sie das letzte Mal einen Joghurt weggeworfen, bei dem das Mindesthaltbarkeitsdatum abgelaufen war? Nahezu in jedem Haushalt landen Lebensmittel im Abfall, die noch gut sind. Dabei ist dies ein großes Missverständnis: Nur, weil das aufgedruckte Mindesthaltbarkeitsdatum auf einem Produkt abgelaufen ist, muss es nicht ungenießbar sein. Bei den meisten Waren reicht ein Blick, um zu erkennen, ob sie noch genießbar sind. Setzen Sie auch Ihre Nase ein – was gut oder neutral riecht, ist noch gut.

Haben Sie auf unserer Milch eigentlich schon den Hinweis: „Riech mich! Probier mich! Ich bin häufig länger gut!“ entdeckt? ALDI SÜD unterstützt Sie mit diesem Aufruf dabei, die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen, indem Sie Ihre Sinne nutzen. Wenn Sie Schimmel entdecken, ist selbstverständlich nichts mehr zu machen, dann gehören der Käse oder das Gemüse entsorgt. Bevor es so weit kommt, können Sie jedoch überlegen, wie Sie leicht verderbliche Lebensmittel in die nächste Mahlzeit integrieren. Der Käserest kann ein Omelette verfeinern, Nudel- oder Kartoffelreste sind eine gute Basis für Aufläufe, und aus den Resten in der Gemüseschublade lässt sich eine leckere pürierte Suppe herstellen. 

Richtig trennen heißt Müll vermeiden

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Zugegeben, Mülltrennung ist nicht einfach. In Stuttgart ist die Bio-Tonne braun, in Erlangen grün. In manchen Gemeinden gibt es eine Wertstofftonne anstelle des Plastikmüllbehälters, in anderen nicht. Da hilft nur überlegen und üben: In die Bio-Tonne gehört Abfall, den Mikroben zersetzen können. Das sind Gemüse- und Obstreste wie Kartoffelschalen und Pfirsichkerne, Eierschalen und Essensreste, aber auch Knochen. Unbeschichtetes Papier ist abbaubar, weshalb der Kaffeesatz samt Filtertüte in den Bio-Müll darf. Weil Orangenschalen sich nur langsam zersetzen, waren sie eine Zeitlang unerwünscht in Bio-Tonnen. Sie sind jedoch im Prinzip kompostierbar und werden daher von einigen Entsorgungsunternehmen mittlerweile in der Biotonne akzeptiert. Je nach Verwertung in den Kommunen wird Bioabfall in Biogasanlagen zur Stromerzeugung genutzt. Wenn Sie richtig trennen, profitiert also die Umwelt. 

Im Alltag fallen häufig Wertstoffe an, die nicht im Restmüll landen sollten. Dazu gehören vor allem Verpackungen aus Kunststoffen, Papier sowie Metall. Viele dieser Materialien können recycelt und als Rohmaterial zur Herstellung neuer Verpackungen und anderer Produkte eingesetzt werden. Um Verpackungen nicht aus Versehen in die Restmülltonne zu werfen, ist eine kleine Mini-Schulung von Vorteil. Aber auch hier unterstützt ALDI SÜD Sie ganz praktisch. Als erste Lebensmitteleinzelhändler führen wir gemeinsam mit ALDI Nord selbsterklärende Hinweise zur richtigen Wertstofftrennung auf all unseren Eigenmarken ein. Wir haben „Tipps für die Tonne“ entwickelt, die zeigen, wie die einzelnen Bestandteile einer Verpackung richtig entsorgt werden. Ab Frühjahr 2019 sind die ersten Hinweise auf ALDI Produkten zu finden. Darüber hinaus stellen manche Gemeinden Infos zum richtigen Befüllen der Abfalltonnen auch online zur Verfügung. Gibt es in Ihrer Gemeinde nur einen einen Abfallkalender, also ein Infoblatt? Schauen Sie trotzdem mal rein oder fragen Sie Freunde und Verwandte! Es lohnt sich! Denn richtig entsorgte Verpackungen können zu einer Steigerung der Recyclingquote führen und somit einen wertvollen Beitrag zur Kreislaufwirtschaft leisten.

Gute Ideen für nachhaltiges Upcycling und Wiederverwerten

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Upcycling nennt sich der Trend, bei dem aus alten Dingen neue werden. Die kreative Wiederverwendung vermeidet unnötigen Abfall in Ihrem Haushalt. So entstehen beispielsweise individuelle Möbel aus ausgedienten Europaletten oder Laternen und Leuchten aus leeren Milchkartons. Nachhaltiges Upcycling bedeutet also: Altem wird neues Leben eingehaucht, Neues muss nicht hergestellt werden. Aber aufgepasst: Wer eine Fuhre Europaletten bestellt, um diese dann anders zu verwenden als vom Hersteller gedacht, vermeidet keinen Müll, und das ist auch kein Upcycling. Stattdessen geht es bei dieser Form der Abfallvermeidung um den Aspekt des Wiedernutzens. Vermeiden, Wiederverwenden und Recyclen, das sind auch die Kernpunkte der Verpackungsmission von ALDI.

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Wenn Sie Dinge wiederverwenden möchten, lohnt es sich, regelmäßig im Haushalt, auf dem Dachboden, im Keller oder auf Flohmärkten nach Dingen zu schauen, die bereits in Benutzung waren und jetzt nicht mehr gebraucht werden. Ist die alte Gugelhopfform nicht ein schönes Gefäß für einen Adventskranz? Die Tassen aus Omas Service werden zu formschönen Kerzenständer, wenn man sie poppig besprüht! Und statt sich ein neues Bücherregal anzuschaffen, kann die alte Holzleiter ein individuelles und dekoratives Möbelstück werden.

Nähen, stopfen, löten: So einfach sind Dinge repariert

Ebenso sinnvoll wie das Upcycling ist das Weiterverwenden. Viele Dinge, die wir aussortieren oder entsorgen, sind bei näherem Hinsehen noch gar nicht reif für den Müll. So muss eine offene Naht am Kleid kein Grund fürs Wegwerfen sein. Auch wenn Sie selbst nicht nähen oder stopfen können, sicher gibt es eine Änderungsschneiderei in Ihrer Nähe, die auch Reparaturen anbietet. Die Schuhe aussortieren, weil die Sohle sich ablöst? Auch das ist dank des Schusters um die Ecke nicht nötig. Bei streikenden Elektro-Geräten sollten Sie Fachleute befragen. Vielleicht ist der Schaden schnell mit dem Lotkölben und einem neuen Akku behoben. Probieren Sie es einfach aus, dann schrumpft der Abfallberg wieder um ein Stückchen mehr! Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Ihren Geldbeutel. Denn für die Leerung der Restmülltonnen müssen ab einer bestimmten Anzahl Entsorgungsgebühren gezahlt werden. Und: Je besser Sie trennen, desto seltener muss die Tonne abgeholt werden.