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Pflanzen richtig bewässern: Was tun bei großer Hitze?

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Nur – wie viel Wasser brauchen bestimmte Pflanzen eigentlich? Und wann und wie häufig sollten sie mit Wasser versorgt werden? Hier einige Regeln, die Hobbygärtner kennen und beherzigen sollten.

Wer irgendwann mal Blumen oder Kräuter im heimischen Beet oder im Blumentopf gezogen hat weiß: Nicht alle Pflanzen sind gleich durstig. Verschiedene Gattungen und Standorte bedeuten einen komplett anderen Flüssigkeitsbedarf. Frisch gepflanzte Blumen oder Keimlinge zum Beispiel können nur Wurzeln bilden, wenn sie in den ersten Tagen und Wochen täglich bewässert werden.

Wer nicht weiß, ob ein bestimmtes Gewächs häufiger oder weniger häufig gegossen werden muss, kann sich an einer Grundregel orientieren: Je größer die Blätter einer Pflanze sind, desto höher ist auch ihr Bedarf an Wasser. Pflanzen, die in der Sonne gedeihen, brauchen mehr Wasser als Schattengewächse. Mediterrane Pflanzen wie Lavendel und Oleander oder südländische Kräuter wie Rosmarin und Thymian hingegen sind es gewohnt, mit nur wenig Feuchtigkeit auszukommen: Sie überstehen einige trockene Tage hintereinander ohne Probleme.

Wann ist die beste Tageszeit zum Gießen?

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Optimal wäre es aus Expertensicht, Pflanzen zwischen drei und vier Uhr morgens zu bewässern. Um diese Uhrzeit haben die Bodentemperaturen ihren Tiefpunkt erreicht und das Gießwasser kann in den Boden eindringen ohne vorher zu verdunsten und an die Wurzeln gelangen. Dass auch der ambitionierteste Gärtner um diese Zeit nicht aufstehen möchte, ist allerdings nur zu verständlich – eine Lösung könnte zum Beispiel ein automatisches Bewässerungssystem sein, das von einer Zeitschaltuhr gesteuert wird. Wer sich ein solches System nicht anschaffen möchte, sollte an heißen Tagen möglichst früh gießen: Die Morgenstunden eignen sich zum Bewässern der Pflanzen deutlich besser als der späte Nachmittag oder der Abend.

Bei großer Hitze: Auch der Rasen braucht Wasser!

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Während einer Hitzewelle gelten für den Rasen besondere Regeln. Das Gras sollte jetzt nicht zu kurz gemäht und die abgeschnittenen Halme am besten auf dem Rasen liegen gelassen werden. Sie speichern Feuchtigkeit und schützen die Fläche vor dem Austrocknen.

Bei Temperaturen um die 25°C sollte der Rasen einmal wöchentlich, bei Temperaturen um die 30°C zweimal wöchentlich gegossen werden. Hat es dazu noch mehrere Wochen lang nicht wirklich geregnet, braucht der Rasen sogar dreimal in der Woche Wasser.

Am besten funktioniert die Bewässerung mit einem Rasensprenger, der das Wasser möglichst gleichmäßig über die gesamte Rasenfläche verteilt. Dieser sollte dann allerdings auch ausreichend lang in Betrieb sein: Ansonsten wird nur die Erdoberfläche befeuchtet und die Wurzeln erhalten so gut wie keine Feuchtigkeit.

Tipp:

Topfpflanzen benötigen häufiger Wasser als Gewächse aus dem Garten – das liegt daran, dass sie von sehr viel weniger Erde umgeben sind, die Wasser speichern kann. Wichtig ist, dass der Topf Löcher im Boden hat, durch die überschüssiges Wasser abfließen kann. Am besten die Erde im Topf zuerst ein wenig anfeuchten, dann einige Minuten warten und erst im Anschluss richtig gießen.