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Gartenmöbel auffrischen: Neuer Glanz für alte Möbel

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Gartenmöbel verbringen ihre Lebenszeit vor allem im Freien und nicht immer ist genug Platz vorhanden, um Sie vor der Witterung zu schützen. Doch Wind und Wetter hinterlassen leider mit der Zeit ihre Spuren. Ob verwitterte Gartenstühle oder verfärbte Kunststoffmöbel – so frischen Sie Ihre Gartenmöbel wieder auf:

Pflegen und Auffrischen: Holzmöbel bekommen neuen Glanz

Eine gewisse Patina ist durchaus charmant, aber graue, verfärbte Hartholzmöbel möchte wohl niemand im Garten stehen haben. Die Witterung setzt Stühlen oder Tischen aus Naturmaterialien besonders schnell zu: Die UV-Strahlen des Sonnenlichts bauen das im Holz enthaltene Lignin ab und die Möbel verlieren an Farbe. Schmutzpartikel lassen das Holz zusätzlich ergrauen. Also heißt es im Frühjahr: gründlich reinigen und anschließend ölen oder lasieren. 

Öl oder Lasur? Auf die Holzart kommt es an

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Für Harthölzer aus Teak oder Holzdecks aus Douglasie nimmt man Holzöle. Auch ein so genannter Entgrauer kann vorab bei besonders deutlichen Verfärbungen helfen, während bei weicheren Hölzern wie Fichte oder Kiefer eine Lasur die deutlich bessere Wahl ist. Diese enthalten oftmals Pigmente und können das Holz zusätzlich vor UV-Strahlen schützen. In der Regel reicht es, die Gartenmöbel einmal im Jahr aufzuarbeiten. Da farblose Öle aber keinen UV-Schutz bieten, kann es durchaus Sinn machen, sie zwei bis drei Mal pro Jahr aufzutragen. Ein sauberes, fusselfreies Baumwolltuch eignet sich dafür gut – splitterfreies Holz vorausgesetzt. Lassen Sie die Möbel anschließend einige Stunden im Schatten trocknen und polieren Sie dann noch einmal mit einem trockenen Tuch nach. Lackierte Hölzer sind dagegen aufwändiger zu restaurieren, da hier zunächst die alte Schicht abgeschliffen werden muss. Wenn das Holz dauerhaft Feuchtigkeit ausgesetzt ist, lohnt es sich, die Konstruktion auf Herz und Nieren – also Stabilität – zu testen. 

Teakholz aufarbeiten: So sieht der Tisch bald wieder frisch aus

Rechtzeitig zur Saison sind im Handel passende Teakholz-Reinigungs-Sets erhältlich, die alles für die richtige Reinigungsreihenfolge beinhalten. Entfernen Sie lose Schmutzreste mit einer Reinigungsbürste und tragen Sie dann den Teakholz-Entgrauer mit einem Schwamm auf. Schützen Sie Ihre Hände am besten mit Gummihandschuhen. Das Reinigungsmittel wird oftmals nach einer bestimmten Einwirkzeit ein zweites Mal aufgetragen. Beachten Sie hier unbedingt die Herstellerhinweise. Mit einer Reinigungsbürste schrubben Sie jetzt entlang der Holzmaserung und spülen anschließend noch einmal mit klarem Wasser ab. Ein Schleifkissen kann jetzt helfen, wenn sich einige Flecken hartnäckig halten. Anschließend das Teakholzöl mit einem breiten Pinsel dünn auftragen und zehn Minuten einwirken lassen. Das überschüssige Öl mit einem Tuch entfernen. Eventuell kann ein zweiter Anstrich nötig werden. Falls Sie noch raue Stellen entdecken, kommt auch jetzt noch einmal das Schleifkissen zum Einsatz. Lassen Sie Ihrem Möbelstück nun noch etwa eine Woche Zeit, um richtig durchzutrocknen – so gehen Sie auf Nummer Sicher, dass das Öl nicht mehr abfärbt.  

Tipp:

Auch mit der guten alten Schmierseife, ausreichend warmen Wasser und einer Wurzelbürste können Sie Ihrem Teakholz schnell einen guten Dienst erweisen.  

Kunststoffmöbel: graue Schleier entfernen

Einfacher gesagt als getan, aber: Um zu verhindern, dass Kunststoffmöbel nach einigen Sommern porös und vergraut aussehen, sollte man von Anfang an dafür sorgen, dass kein Schmutz ins Material eindringt. Am einfachsten geht das, indem man die Möbel regelmäßig mit Wasser und Spülmittel reinigt. Staub lagert sich mit der Zeit auf dem Kunststoff ab und verfärbt ihn. Scheuermilch ist hier keine gute Wahl, denn durch die kleinen Scheuerpartikel entstehen wiederum feine Kratzer, in denen sich der Schmutz ablagert. Greifen Sie hier lieber zu speziellen Kunststoffreinigern. So manch einer konnte auch mit Zahnpasta, feuchtem Waschpulver oder einem Radiergummi gute Effekte bei der Reinigung erzielen. Backpulver bzw. Natron kann besonders bei weißen Kunststoffmöbeln helfen, Verfärbungen zu entfernen. Reiben Sie die Möbel mit dem Backpulver oder dem Natron und einem feuchten Tuch ab, lassen Sie es einige Zeit einwirken und spülen Sie danach alles mit klarem Wasser ab. 

Neuer Glanz und Schutz für die Oberfläche:

Gartenmöbel, die keine eigene Oberflächenlackierung haben, freuen sich über eine Behandlung mit Autopolitur.