Zuletzt gemerkte Beiträge
Anmeldung erforderlich Sie haben bereits einen Zugang?
Zur Anmeldung

Sie sind neu hier?
Registrierung starten
Inhalte merken Klicken Sie auf das Pin-Symbol, um sich Rezepte oder Tipps zu merken.
Sie finden die gemerkten Inhalte dann hier.

MEIN
ALDI INSPIRIERT

Sie sind angemeldet als

Mit den unten stehenden Links können Sie Ihre Profileinstellungen bearbeiten oder sich abmelden.

Einstellungen Abmelden
Login
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort an und klicken auf den Button „Login“, um sich einzuloggen.
Beitrag auf die Merkliste setzen
Beitrag von der Merkliste entfernen

So wird die Rose zum Schmuckstück in Ihrem Garten

aldi-inspiriert-draussen-garten-koenigin-der-blumen.jpg

Eine prachtvolle Rosenstaude ist der unumstrittene Star in jedem Garten. Wir zeigen Ihnen, was Sie tun können, damit die Königin der Blumen Jahr für Jahr blüht und gedeiht.

Eine Blume der Vielfalt – Rosen für jeden Geschmack 

Die Welt der Rosen ist groß und ihre Vielfalt unvergleichlich. Derzeit werden mehr als 30.000 Rosensorten gezählt und es kommen laufend Neuzüchtungen hinzu. Zugleich werden alte, außergewöhnlich robuste oder besonders betörend duftende Rosenarten, die zwischenzeitig in Vergessenheit gerieten, von den Züchtern und Hobbygärtnern wiederentdeckt. Grundsätzlich kann man zwischen Edel-, Strauch-, Beet- und Kletterrosen unterscheiden. Diese Bezeichnungen geben bereits eine wichtige Orientierung für den Käufer, da sie den Wuchs der Pflanze beschreiben.

Elegante Stielrosen, blühende Ranken und opulente Rosenbüsche

12537753

Die elegante Edelrose schmückt nicht nur den Garten, sondern steht auch sehr dekorativ in der Vase. Sie besitzt große, gut gefüllte Blüten, die meist einzeln auf einem hochgewachsenen, dornenbewehrten kräftigen Stiel thronen. Die pfirsichfarbene Augusta Luise und die magentarote Charisma gehören ebenso zu den klassischen Edelrosen wie z.B. die Duft-Edelrose Nostalgie. Schön verzweigte Kletterrosen wie die leuchtend rote Santana, die sich auch an Hauswänden gut macht, oder die gelb blühenden Golden Gate Rosen, die besonders schön an Pergolas hochranken, sind ebenso beliebt in heimischen Gärten. Unter den Beetrosen, die wegen ihrer vielen, relativ kleinen bodennahen Blüten und der geringen Wuchshöhe auch Bodendeckerrosen genannt werden, findet die fruchtig duftenden Aprikola genauso viele Freunde wie das kräftig rosafarbene Blütenmeer der Baronesse. Kurzum: Die Bandbreite an Farben, Formen, Wuchshöhen und Düften ist in der Rosenfamilie so groß, dass sich für jeden Geschmack und Gartenstandort die passenden Exemplare finden. Probieren Sie es aus!

Welche Rosen sind qualitativ hochwertig? Ein Gütesiegel bietet Orientierung

Egal für welche Sorte Sie sich entscheiden: Rosen sind relativ anspruchsvolle Pflanzen und benötigen das ganze Jahr über Ihre gärtnerische Aufmerksamkeit. Aber Sie möchten sich nicht über die Maßen mit Krankheiten und aufwendigen Pflegemaßnahmen herumschlagen? Dann achten Sie auf das Gütesiegel ADR (Allgemeine Deutsche Rosenneuheitenprüfung). Rosen, die damit ausgezeichnet sind, wurden beispielsweise auf Winterhärte, gute Wuchseigenschaften und Blattgesundheit geprüft. Die Prüfung ist streng: Nur etwa 10 von 50 geprüften neuen Rosensorten erhalten das Siegel. 

Neue Rosen bis Ende April pflanzen 

Neue Rosenstauden dürfen in allen frostfreien Perioden von Oktober bis Ende April gepflanzt werden. Denn auch wenn sie erst im Frühjahr in die Erde kommen, können die Rosen noch sicher anwachsen. Allerdings müssen Sie als Gartenbesitzer vielleicht ein klein wenig mehr Geduld beweisen, da die volle Blütenpracht der Rose erst im darauffolgenden Jahr sichtbar wird. 

Welcher Standort ist optimal für Rosen? 

12532132

Die meisten Rosensorten bevorzugen einen sonnigen bis halbschattigen Ort. Pralle Sonne oder einen stark aufgeheizten Standort, z.B. an einer nach Süden ausgerichteten Hauswand, sollten Sie eher meiden, sonst welken die Rosen schneller und sind auch anfälliger für Krankheiten. Ebenso tabu ist ein Ort im Garten, an dem zuvor schon einmal ein Rosenstock gestanden hat. Hier gedeiht kein zweiter Rosenbusch – es sei denn, Sie tauschen das gesamte Erdreich bis in zwei, drei Meter Tiefe aus. Auch Staunässe mögen Rosen gar nicht. Wer in seinem Garten Ärger damit hat, sollte diesen Standort meiden und lieber eine Stelle mit fetter, aber lockerer Erde auswählen.

Den Rückschnitt nicht vergessen 

465892427

Damit Ihre Rose dann Jahr für Jahr üppig blüht, ist ein Frühjahrsschnitt wichtig. Er erfolgt, wenn kein länger anhaltender Frost mehr zu erwarten ist. Die Faustregel lautet: Sobald die Forsythien blühen, können Sie zur Gartenschere greifen. Schneiden Sie nicht nur erfrorene Triebe ab. Bei Beet- und Edelrosen sollten Sie auch schwache Triebe stark kürzen, nämlich bis auf zwei Augen. Starke Triebe werden auf maximal fünf Augen beschnitten. Augen sind die kleinen halbrunden, gewölbten Stellen, auch Blattknoten genannt, aus denen neue Triebe wachsen. Beim zweiten Rückschnitt im Sommer schneiden Sie jeden Trieb einfach bis zum nächstliegenden Auge zurück. Dann können Sie sich auf weitere Blütenpracht im Spätsommer und manchmal auch bis in den Herbst hinein freuen. Vergessen Sie nicht, die verwelkten Blüten regelmäßig zu entfernen. Das gefällt nicht nur der Rose, sondern kann wie eine Meditation in freier Natur wirken! Probieren Sie es aus!