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Der Garten im Winter: Das ist jetzt zu tun

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Der Garten macht sich für den Winter bereit. Kürzere Tage bedeuten weniger Licht – und weniger Energie für Bäume, Büsche, Gras und Blumen. Deshalb stellen die meisten Gartengewächse im Herbst ihr Wachstum ein. Doch bevor die Gärtner durchschnaufen können, müssen sie noch einmal Hand anlegen.

Harken, schneiden, rätseln

Ehe der Garten im Winter in seinen sprichwörtlichen Schlaf fällt, sollten nun Äste geschnitten, Rasenflächen ein letztes Mal gemäht und welke Blätter zusammengeharkt werden. Wer einen kleinen Blätterhaufen für den Garten im Winter zurücklässt, kann sich vielleicht über dankbare Gäste freuen, die unter totem Holz, Reisig und Laub ein wunderbares Quartier beziehen. Was aber hat uns der Wind da eigentlich so in den Garten geweht?

Winterblüher

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Duft-Schneeball

Verkehrte Welt: Dieser schottische Einwanderer zeigt im Sommer nur grüne Blätter, erst ab November entwickelt er seine Blütenpracht – zwischen März und April ist seine Hauptblütezeit.

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Christrose

Ein echter Star für den Garten im Winter: Zwischen Februar und April blitzt der gelbe Stempel der Christ- oder Schneerose im Garten auf. Manche Exemplare recken jedoch bereits ab November ihre zarten Köpfchen empor.

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Zaubernuss

Im Herbst färben sich die Blätter der Japanischen Zaubernuss (Hamamelis japonica) glänzend rot – doch das ist erst der Auftakt: Im Januar und Februar leuchten die Blüten der Winterpflanze in kräftigem Gelb.

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Schnee-Forsythie

Einen kleinen gelben Tupfer inmitten der vier schlanken, reinweißen Blätter – den zeigt die Schneeforsythie zwischen Januar und April. Und dazu verströmen die Blüten noch einen honigsüßen Duft.

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Den Rasen schützen

Fallendes Laub setzt dem Rasen zu. Denn unter den am Boden liegenden Blättern sammelt sich Feuchtigkeit und schafft so ideale Bedingungen für Schimmel und Pilze, die grüne Halme schnell in braune verwandeln. Wer also auch im nächsten Jahr noch auf einem gepflegten Rasen wandeln möchte, kommt um häufiges Laubharken im Herbst nicht herum. Bei der Gelegenheit sollten Sie auch gleich noch einmal Moose und Unkraut entfernen, um Staunässe vorzubeugen. Der letzte Rasenschnitt erfolgt erst nach den ersten kalten Herbstnächten, wenn die Halme aufgehört haben zu wachsen. Mit 4 bis 5 Zentimetern Länge übersteht der Rasen dann Schnee und Frost meist ohne größere Schäden.

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Unser Tipp

Gartenmöbel benötigen ein trockenes Winterlager. Doch bevor sie in Plane gehüllt auf dem Dachboden oder im Keller verschwinden, sollte man sie ebenso wie Gartengeräte und Töpfe gründlich reinigen. Bessern Sie Schadstellen aus oder tragen Sie gleich einen neuen Schutzanstrich auf. Sonst dringen Feuchtigkeit und Schimmel ein. Zum Schutz vor Rost das Einfetten der Scharniere nicht vergessen!

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Rückschnitt vor dem Frost

Bei Stauden, Büschen und Bäumen zeigt sich jetzt, welche Zweige und Äste beschädigt oder krank sind. Die sollten vor dem Frost mit Garten- oder Astschere entfernt werden, damit die Gewächse unbelastet in die nächste Wachstumsperiode starten. Allzu forsch darf man dabei jedoch nicht vorgehen, ein Formschnitt ist erst im Frühjahr sinnvoll, sonst dringt im Garten im Winter der Frost zu tief in das Gehölz ein. Gleiches gilt für die meisten Rosengewächse. Hecken hingegen dürfen erst ab dem 1. Oktober zurechtgestutzt werden – zwischen 1. März und 30. September sind lediglich Pflegeschnitte erlaubt, damit Vögel ungestört in ihnen brüten können. Spätestens bis Anfang November sollte dann aber der Rückschnitt erfolgt sein. Mehrjährige Stauden, wie etwa der Rittersporn, werden im Herbst noch einmal bis eine Hand breit über der Wurzel zurückgeschnitten, sobald deren Blüten welk und die Blätter gelb sind.

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Garten im Winter: Frostschutz für empfindliche Pflanzen

Fackellilien und Fuchsien, Oleander und Olivenbäumchen: Was im Sommer auf Terrasse und Balkon für mediterranes Flair sorgt, hat es in unseren Breitengraden im Garten im Winter schwer. Kübelpflanzen brauchen während der kalten Jahreszeit meist ein frostgeschütztes Plätzchen, an dem sie sicher überwintern. Dabei gilt: Abgestorbene Pflanzenreste entfernen und pilz- oder schimmelbefallene Pflanzen aussortieren – sie stecken sonst nur ihre Nachbarn an. Ideal ist ein Standort in Fluren, Kellern und Garagen mit ausreichend Licht bei Temperaturen zwischen vier und zehn Grad. Mangelt es an Licht, darf es ruhig ein wenig kälter sein – jedoch nie unter null Grad. Außerdem gilt: Gelegentliches Gießen nicht vergessen, aber dabei Staunässe unbedingt vermeiden.

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Kleine Zwiebel, große Pracht

Frühblüher rechtzeitig pflanzen

Jetzt ist es Zeit, im Garten auch ans kommende Frühjahr zu denken. Denn damit die zarten Blüten von Schneeglöckchen, Krokussen, Hyazinthen und Tulpen auf die weichenden Schneemassen folgen können, müssen deren Zwiebeln bereits im Vorjahr in die Erde. Dabei gilt die Faustregel: Das Pflanzloch sollte doppelt so tief sein, wie die jeweilige Zwiebel groß ist. Krokusse sollten also etwa 3 bis 5 cm tief in die Erde, Tulpen 5 bis 10 cm. Der Abstand zwischen den Zwiebeln sollte je nach Größe zwischen 3 und 20 cm liegen. Damit sie sich noch vor der Vegetationspause an ihren Standort gewöhnen können, sollte das Einpflanzen spätestens bis Ende Oktober geschehen. Eine Kompostgabe sorgt zusätzlich dafür, dass sie genügend Kraft für ihren großen Auftritt im Frühjahr haben. Und eine Lage Rindenmulch schützt die Frühblüher zuverlässig vor Frost im Garten im Winter.