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Der Garten im Frühling: Grüne Träume

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Mit den ersten Sonnenstunden erwacht auch im Garten das Leben. Man kann es spüren, sehen, riechen: Der Frühling liegt in der Luft! Die Natur steht in den Startlöchern und für Hobbygärtner und Balkonbotaniker beginnt endlich die neue Saison. Was der Garten im Frühling braucht, sagen wir hier.

Endlich …

Ein wenig kahl sieht es jetzt vielerorts schon noch aus, aber mit der Gartenarbeit wird im Frühling die Grundlage für ein erfolgreiches Gartenjahr gelegt: Harke, Schere, frische Erde, Saatgut und Dünger kommen nun zum Einsatz. Im Beet warten Frühblüher wie Krokusse, Märzenbecher und Hyazinthen auf ihren Auftritt. Und auch auf der Fensterbank tut sich so einiges. Was soll es in diesem Jahr sein? Tomaten, Gurken oder duftende Kräuter? Oder vielleicht alles zusammen? Vieles, wo rüber wir uns später freuen, nimmt in diesen Tagen als Sämling unter Glas seinen Anfang. Genießen Sie diese lebendige Jahreszeit, genießen Sie den Garten im Frühling!

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Rasen

Nach einem langen Winter sind die Rasenflächen durch lang anhaltende Nässe strapaziert und durch das Gewicht der Schneedecke oft verdichtet. Zeit für eine Frühjahrskur! Der erste Schritt ist das gründliche Abharken, um die letzten Laubreste, aber auch Moose, Filz oder abgestorbene Halme zu entfernen. Sobald der Rasen eine Höhe von 5 cm erreicht hat, kann er zum ersten Mal geschnitten werden. Nach dem Mähen wird gedüngt. Ideal sind organische oder mineralische Langzeitdünger, die ihre Nährstoffe kontinuierlich über einen Zeitraum von drei bis vier Monaten abgeben. Zusätzliche Starthilfe für den Garten im Frühling können zudem das Vertikutieren und auch das Nachsäen frischer Grassamen sein.

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Pflanzen vorziehen

Im Garten ist im Frühling Pflanzzeit: Zur Direktsaat eignen sich z. B. Spinat oder Radieschen. Wärmebedürftige Gemüsearten wie Tomaten, Auberginen und Gurken oder klassische Balkonblumen wie Petunien oder Fleißiges Lieschen sollten zunächst auf der Fensterbank vorgezogen und erst nach den Eisheiligen, also ab Mitte Mai, ausgepflanzt werden. Zur Vorzucht eignen sich kleine Tontöpfe oder auch einfache Eierkartons. Für den nötigen Gewächshauseffekt können Frischhaltefolie oder auch ausgespülte Marmeladengläser als Abdeckung verwendet werden.

Erde vorbereiten

Zur Gartenarbeit im Frühling gehört als Erstes das Aufräumen der Grünflächen und Beete. Wenn Laub, heruntergefallene Äste und Stängel aus dem letzten Gartenjahr entfernt sind, geht es mit Schaufel und Harke ans Unkrautjäten. Um den Boden auf die neue Saison vorzubereiten, wird das Erdreich gelockert – dies dient der Belüftung und verbessert die Aufnahme von Feuchtigkeit – und schließlich mit einer 2 bis 3 cm dicken Kompostschicht gedüngt. So erhält die Erde Kraft und Nährstoffe für die nächste Pflanzengeneration.

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Bäume und Sträucher

Im März und April brauchen all jene Sträucher und Gehölze einen Rückschnitt, die im Frühling blühen, und zwar nach der Blüte. Das gilt ebenfalls für Heidepflanzen. Und auch ältere Obstbäume im Garten werden im Frühling gestutzt, damit sie wieder dicht und ertragreich weiterwachsen. Vom Frost geschädigte Triebe und Äste entfernen. Die Abschnitte häckseln und als Mulch verwenden oder auf den Kompost geben.

 

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Balkonteich

Selber machen

Sie benötigen einen großen Bau- oder Mörteleimer (ca. 65 l Fassungsvermögen), eine Holzmatte oder einen Sichtschutz aus Weide oder Schilf zum Verkleiden (aus dem Baumarkt), Draht, Farbe, Zierkies und Wasserpflanzen (z.B. Zwergseerosen, Staudenlobelien und Wasserhyazinthen).

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Den Eimer gut reinigen und mit der zurechtgeschnittenen Holzmatte ummanteln. Die Enden der Matte an der blickabgewandten Seite des Teichs mit Draht fest verknüpfen. Nach Wunsch farbig gestalten.

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Den Grund des Eimers ca. 5 cm hoch mit Kies bedecken. Den Kies vorher waschen, sonst wird das Wasser trüb. Die Wasserpflanzen (am besten im Pflanzkörbchen) einsetzen. Wasser einfüllen – fertig!

Garten im Frühling: Unser Tipp

In einem Mini-Teich ist besonders ein Mix aus verschiedenen Pflanzen sehr dekorativ. Doch Wasserpflanzen benötigen unterschiedliche Pflanztiefen. Während etwa Sumpfschwertlilie oder Wasserminze in nur 10 cm Wassertiefe wachsen, brauchen Seerosen oder Wassergras mindestens 30 bis 50 cm. Legen Sie in Ihren Mini-Teich Ziegelsteine, umgedrehte Tontöpfe oder große Steine. Diese dienen als Plateau oder als flachere Uferzone.
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Die Oberfläche vor dem Streichen mit Schleifpapier oder einer Drahtbürste abschleifen

Gartenmöbel

Frühling im Garten heißt auch für die Gartenmöbel: Startschuss für die neue Saison. Bevor sie wieder zum Einsatz kommen, werden sie vom Schmutz und Staub des Winters befreit. Bei Kunststoffmöbeln milde Putzmittel und möglichst keine Scheuermittel verwenden, sonst können Kratzer in der Oberfläche entstehen, in denen sich der Schmutz noch schneller absetzt. Bei Holzmöbeln wird der Schutzanstrich erneuert, sei es durch eine Lasur, durch Holzöl oder Farbe. Ist durch Wasser und Frost Farbe abgeplatzt, ist ein neuer Anstrich ratsam. Denn durch kleine Risse kann bei Holzmöbeln Feuchtigkeit einziehen und sie dauerhaft schädigen.