Zuletzt gemerkte Beiträge
Anmeldung erforderlich Sie haben bereits einen Zugang?
Zur Anmeldung

Sie sind neu hier?
Registrierung starten
Inhalte merken Klicken Sie auf das Pin-Symbol, um sich Rezepte oder Tipps zu merken.
Sie finden die gemerkten Inhalte dann hier.

MEIN
ALDI INSPIRIERT

Sie sind angemeldet als

Mit den unten stehenden Links können Sie Ihre Profileinstellungen bearbeiten oder sich abmelden.

Einstellungen Abmelden
Login
Bitte geben Sie Ihren Benutzernamen und Ihr Passwort an und klicken auf den Button „Login“, um sich einzuloggen.
Beitrag auf die Merkliste setzen
Beitrag von der Merkliste entfernen

Bräuche und Traditionen rund um den Sommer erleben

aldi-inspiriert-reisen-sommerbraeuche-midsommar-schweden-blumenkranz.jpg

Wer braucht schon Sommerferien? Klar, der Sommer ist die Hauptreisezeit, aber zum Sommeranfang und -ende lassen sich in der Ferne interessante Sommerbräuche erleben, und man hat die einmalige Gelegenheit, in andere Kulturen einzutauchen. 

Jedes Jahr aufs Neue das Gleiche: Es ist der 21. Juni, Sommeranfang, und man denkt sich: Ach, jetzt erst? Die Sonne scheint, es ist schon ganz schön warm und die Tage scheinen endlos. Die Nacht auf den 21. Juni ist immerhin schon die kürzeste des Jahres. Genug Zeit also um die Tage im Freien zu verbringen.

Im hohen Norden die Sommersonnenwende erleben

Sie planen, zur Sommersonnenwende zu verreisen? Die skandinavischen Länder sind dann ein ganz besonderes Reiseziel, denn hier bleibt es mitunter auch nachts hell.

Midsommar nennen die Skandinavier diesen Moment. Bei ihnen ist die Nacht noch kürzer und heller, denn je näher man am Nordpol lebt, desto stärker wird man von der Schräglage der Erde zur Sonne beeinflusst. Oberhalb des Nordpolarkreises kommt es zu sogenannten Polartagen, die Sonne geht dann gar nicht mehr unter.

Die Schweden lieben ihr Midsommarfest. Dieses wichtige Familienfest wird traditionell im Grünen begangen, mit üppigem Essen, Gesang und ausgelassenen Tänzen rund um einen festlich geschmückten Baumstamm, die „majstång“. 

In Dänemark und Norwegen heißen die Feste zum Midsommar übrigens Sankt Hans. Traditionell werden während der Feierlichkeiten sogenannte Sankt-Hans-Feuer entfacht, in denen Strohpuppen verbrannt werden. Mit diesen Feuern, die häufig am Strand stattfinden, sollen die Hexen samt Besen auf den „Bloksbjerg“, den Harzer Brocken, geschickt werden. In Finnland dauert die Zeit des Juhannus vom 20. bis 26. Juni. Riesige Lagerfeuer sind auch hier Teil der Tradition. Traditionell werden die Feierlichkeiten auf dem Land mit viel Alkohol vollzogen.

In ganz Europa sind Johannisfeuer verbreitet

Die Lagerfeuer stammen ursprünglich aus Deutschland und wurden zu Ehren von Johannes dem Täufer angezündet. Sie heißen daher auch Johannisfeuer. Die Tradition stammt aber noch aus vorchristlicher Zeit. Heutzutage werden diese hier nur noch vereinzelt begangen. Wer Johannisfeuer erleben möchte, aber nicht zu weit fahren will, findet die Tradition auch in Bayern und in Österreich.

Aber auch abseits der Sommersonnenwendfeiern ist eine Reise nach Österreich ein echter Sommerbrauch. Dann jedenfalls, wenn man in die Sommerfrische fährt. Der Brauch ist relativ modern: Im Zuge der Industrialisierung suchte sich die anwachsende Stadtbevölkerung gerne Rückzugsorte für den Sommer. Hitzegeplagte Städter, zumindest diejenigen, die es sich leisten konnten, zogen sich früher während der heißen Tage aufs Land zurück. Die Alpen waren und sind das Sehnsuchtsziel schlechthin gewesen.

Wohin vor der Hitze fliehen?

In den Alpen lässt sich noch eine weitere schöne Sommertradition erleben: der Viehauftrieb und -abtrieb. Denn im Frühsommer bringen viele Landwirte ihr Vieh, Kühe, Schafe und Ziegen, hoch auf die Alm. Dafür wird die Herde durch das Dorf getrieben. Mit den typischen Glocken um ihre Hälse ist das ein einmaliges Spektakel, das vielerorts mit Feierlichkeiten begangen wird.

Wer den Viehauftrieb verpasst hat, muss jedoch nicht verzagen, der Viehabtrieb wird am Ende des Sommers noch viel größer gefeiert. In vielen Dörfern werden die Kühe aufwendig verziert und Volksfeste begleiten den Abtrieb.