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Autofahren im Winter: Sicher durch die kalte Jahreszeit

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Die schneereichen Monate Dezember, Januar, Februar und März stellen viele Autofahrer vor Probleme. Dabei ist es gar nicht so schwer, unfallfrei durch die kalte Zeit zu kommen. Mit diesen Fahrtipps für den Winter klappt das Autofahren wie am Schnürchen.

Die Mehrzahl der Autofahrer macht sich wahrscheinlich nur kurz Gedanken über den Winter, zumeist im Oktober, wenn die Winterreifen aufgezogen werden und das Frostschutzmittel für die Scheibenwischanlage eingefüllt wird. Danach gerät die kalte Jahreszeit bei vielen wieder aus dem Sinn. Spätestens im Januar aber fallen auch im Flachland die Temperaturen – und die ersten Schneeflocken. Nun gilt es, das eigene Fahrverhalten anzupassen, um mit dem Auto sicher durch die widrigen Wetterlagen zu kommen. Ein dichtes Schneetreiben beispielsweise kann urplötzlich die Sicht stark einschränken. Dann heißt es: runter vom Gaspedal! Zudem sollte beim Autofahren im Winter der Abstand zum Vordermann stets so groß sein, dass auch ein längerer Bremsweg gut aufgefangen wird.

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Eine Frage der Erfahrung

Vor allem Fahranfänger bekommen bei Schnee und Matsch schnell Probleme. Tatsächlich benötigt man ein wenig Übung, um auch in ungewohnten Situationen besonnen zu reagieren. Auf Schneematsch in der Spur zu bleiben, die andere Fahrzeuge hinterlassen haben, ist auch für Fahranfänger kein Problem. Verlässt man jedoch die Spur beim Autofahren im Winter, kann die Fahrt leicht zur Rutschpartie werden – da hilft nur, rechtzeitig die Geschwindigkeit zu reduzieren und vorsichtig zu lenken. Gleiches gilt, wenn man zum Beispiel von einer viel befahrenen Hauptstraße in ein Wohngebiet einbiegt, in dem weder geräumt noch gestreut wurde.

Autofahren im Winter: Mit Bedacht bremsen

Auch richtiges Bremsen im Schnee sollte man möglichst zuvor auf einem leeren Parkplatz üben, um ein Gefühl für das Bremsverhalten seines Fahrzeugs zu bekommen. Verfügt das Auto über ein Antiblockiersystem (ABS), kann man kräftig auf das Bremspedal treten. Bei älteren Autos ohne ABS ist Sensibilität gefragt, denn wenn die Reifen blockieren, lässt sich der Wagen nicht mehr steuern. In dem Fall hilft nur: Füße von der Bremse und beim Rutschen gegenlenken. Hat man darauf geachtet, den Motor nicht zu hoch drehen zu lassen, verringert sich die Unfallgefahr weiter.

Kettengebot und Beschilderung beachten

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Eine allgemeine Schneekettenpflicht gibt es in Deutschland nicht. Steht am Straßenrand jedoch ein rundes blaues Schild mit dem Motiv eines mit Ketten bestückten Reifens, müssen Schneeketten aufgezogen werden. Ähnlich verhält es sich in Österreich und der Schweiz. Bei Fahrzeugen mit Allradantrieb müssen die Schneeketten, wenn es das Autofahren im Winter erfordert, mindestens an zwei Rädern einer Achse angelegt werden. Die Schneekettenpflicht kann durch ein Zusatzschild eingeschränkt werden. Dieses kann etwa das Fahren mit Winter- beziehungsweise Ganzjahresreifen erlauben. Die Weiterfahrt mit Sommerreifen ist hingegen beim Autofahren im Winter nicht erlaubt.

Unser Fahrtipp:

Wer bei heftigem Regen oder Schneefall die Nebelschlussleuchte einschaltet, um besser gesehen zu werden, blendet damit den nachfolgenden Verkehr. Das grelle rote Licht am Heck ist deshalb in Deutschland ausschließlich bei Nebel mit einer Sichtweite von weniger als 50 Metern (Abstand zweier Leitpfosten am Straßenrand) erlaubt.

Strahlendes Licht

Wer sicher durch die dunkle Jahreszeit fahren möchte, muss zudem dafür sorgen, dass er nicht nur selbst gut sieht, sondern stets auch von anderen Verkehrsteilnehmern gut gesehen wird. Zugeschneite Scheinwerfer sollten vor jeder Fahrt kontrolliert und von Schnee, Eis und Schmutz gesäubert werden. Und wenn man schon dabei ist, wischt man auch kurz über die Gummilippen der Scheibenwischer, um Schlieren auf der Frontscheibe vorzubeugen. Vor Fahrtantritt unbedingt den Schnee vom Dach fegen, um nicht den nachfolgenden Verkehr oder die eigene Sicht durch herunterrutschenden Schnee zu behindern. Soll das Auto auch einmal gründlich in der Waschanlage gereinigt werden, wählt man am besten ein Programm mit Unterbodenwäsche und Trocknung. So wird verhindert, dass Feuchtigkeit am Wagen bleibt, die gefrieren und Schaden am Fahrzeug anrichten kann. Bei extremen Minusgraden ist es ohnehin besser, den Besuch der Waschanlage zu verschieben. Den wohl wichtigsten Fahrtipp im Winter vergessen jedoch viele Autofahrer jedes Jahr aufs Neue. Deshalb noch einmal zur Erinnerung: Türschlossenteiser gehört in die Mantel- oder Handtasche – dorthin also, wo man bei Bedarf auch an ihn herankommt, und nicht etwa in das Handschuhfach, die Mittelkonsole oder Türverkleidung!

Auto mieten im Winter

Wenn dicke Flocken vom Himmel fallen und die Straßen unter einer weißen Decke verschwinden, bekommt so manch einer Lust auf die Skipiste. Ein Flug in die Berge und ein Mietwagen vor Ort sind schnell gebucht. Doch Vorsicht beim Autofahren im Winter: Wenn es die Witterungsverhältnisse erfordern, müssen Autos mit Winterreifen bereift sein. Diese sogenannte „situative Winterreifenpflicht“ gilt in den meisten Ländern Europas. Wer bei Schnee und Eis ohne entsprechende Bereifung unterwegs ist, muss Bußgeld zahlen. Zwischen Oktober und März sollte man in den Vertragsbedingungen prüfen, ob der Wagen mit Ganzjahres- oder Winterreifen bestückt ist. Autovermietungen rüsten ihre Flotte nicht immer komplett um, sie sind nicht dazu verpflichtet. Laut Gesetz ist der Fahrer für eine entsprechende Bereifung zuständig. Häufig sind Winterreifen im Mietpreis inbegriffen, doch lohnt es sich auch hier, den Vertrag zu kontrollieren. Wer etwa in Norditalien oder Frankreich ein Auto mietet, muss häufig mit Zusatzgebühren für Winterreifen rechnen. Da sie nicht vorgeschrieben sind, gehören sie nicht zum Standard. Dafür gibt es in den schneereichen Regionen oft Schneeketten.

Scheiben von innen trocken halten

Beschlagene oder von innen vereiste Scheiben? Feuchtigkeit im Autoinnenraum kann im Winter zum Problem werden. Ein paar einfache Tricks schaffen hier Abhilfe.

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1. Fensterscheiben
Die Scheiben beschlagen bei Feuchtigkeit im Fahrzeug schnell. Mit einem griffbereiten Lederlappen oder -schwamm lassen sie sich schnell trocken reiben.

2. Dichtungen

Wer die Türdichtungen einfettet, verhindert, dass Feuchtigkeit eindringt. Geeignete Mittel sind Vaseline, Hirschtalg oder Silikonspray. Auch die angrenzenden Blechteile der Tür reinigen und wachsen, damit das Wasser außen abläuft.

3. Entfeuchter

Um Nässe im Wageninneren zu binden, hilft ein einfaches Hausmittel: einfach über Nacht eine Schale mit Kaffeepulver auf die Armatur stellen. Alternativ wirkt auch Katzenstreu in einer Socke.

4. Luftfilter

Sind die Luftfilter im Innenraum verschmutzt oder gar verstopft, kommt weniger Luft durch und die Scheiben beschlagen rascher. Ein regelmäßiger Austausch der Filter beugt vor.

5. Fußmatten

Mit den Schuhen hereingetragene Nässe landet auf den Fußmatten. Hier kann eine ausgebreitete Zeitung gute Dienste tun, sie saugt die Feuchtigkeit auf. Sind die Matten doch mal feucht, lässt man sie zu Hause auslüften.